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Der Sommer 2022 stellte hohe Anforderungen in der Auswahl der Hochtourenziele. Bereits im Juli hatten wir am Dachstein

mit extremer Schneeschmelze und daraus resultierenden blanken, also unbedeckten Stellen am Gletscher zu kämpfen. Nahezu ausgeliefert lag das Eis den ganzen Sommer ungeschützt vor sich her und musste viele warme Regentage überdauern. Kein schöner Anblick, kann ich euch sagen... Eigentlich bei jedem neuen Besuch konnten wir relevante Veränderungen feststellen und hofften auf baldige Besserung der Situation.

Im Laufe des August haben wir dann unsere Routen ändern müssen und sind eigentlich nur noch westlich des Gjaidsteins auf- und abgestiegen. Der übliche Normalweg entlang des Hohen Kreuz und des Niederen Dachstein sind massiv spaltensturzgefährdend gewesen und waren nur mit großen Mühen, zeitlich begrenzt begehbar. Einige Spaltenstürze haben es auch in die Medien geschafft und trotzdem ist die Vernunft mancher Menschen erschreckend klein geblieben.

Nun ja, es ist September geworden und endlich kamen die ersten Niederschläge in Form von Schnee:) Wie schön eine verschneite Landschaft ist...

Und nun ist es an der Zeit wieder in die Kletterschuhe im Grazer Bergland zu schlüpfen.

Au revoir Dachstein & Simonyhütte